Erste Ergebnisse
Erste Ergebnisse

Die auf dem Display angezeigten Werte für Strahlung, Leistung und Ertrag lassen sich über eine RS232 Schnittstelle vom Datenlogger auf einen PC übertragen. Mittels der Software LOGTerm können Auswertungen durchgeführt und in Form von Diagrammen dargestellt werden.

verlaufBild 1 zeigt einen typischen Tagesverlauf der erzeugten Leistung. Das Maximum liegt in der Zeit um 15.30 Uhr, bedingt durch die Ausrichtung unserer Anlage.

 

 

 

ErträgeBild 2 präsentiert ein Diagramm mit den einzelnen Tageserträgen im Monat Juli 2002. In der Spitze konnten über 12 kWh pro Tag erzielt werden, bei schlechtem Wetter aber leider nur weniger als 1 kWh.

 

 

Das Diagramm in Bild 3 zeigt die ersten Monatserträge. Der April ist dabei nicht repräsentativ, da der Datenlogger erst im Mai aufgeschaltet wurde. Der Juni brachte ein für diesen Monat durchschnittliches Ergebnis mit ca. 240 kWh. Der Juli dagegen aufgrund des schlechten Wetters ein für diesen Sommermonat schlechtes Ergebnis von ca. 220 kWh. Der August mit 240 kWh war gut.

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Fazit

Die ersten Ergebnisse spiegeln die generellen Schwierigkeiten von Photovoltaikanlagen wieder, auf die wir leider keinen Einfluss haben. Schlechtes Wetter, wie im Juli, bedeutet weniger Licht und Sonne und damit proportional weniger Stromerträge. Die Ausrichtung der Anlage ist durch die Lage und Neigung des Daches vorgegeben, in unserem Fall nach Süd West und unter 30 Grad Neigung. Damit können die Module nicht immer optimal in Richtung der Sonne wirken. Dem stehen die Vorteile der besonders umweltfreundlichen Erzeugung von Strom gegenüber. Der Betrieb der Anlage verunreinigt weder Luft noch Wasser und ist völlig geräuschlos. In der kurzen Zeit seit Inbetriebnahme konnten schon über 1.100 kWh elektrischer Arbeit erzeugt werden, also rund 1/3 des Jahresverbrauchs eines 3 Personen Haushaltes. In einem Kohlekraftwerk wären dadurch ca. 950 kg Kohlendioxyd (C02)angefallen, die nun nicht mehr in die Atmosphäre abgegeben wurden. Ein kleiner Beitrag zu einem großen Schritt in Richtung umweltfreundlicher Energieerzeugung.

                                                                                                                          Edgar Wettjen