Ich bekenne mich zu dem Zauber eines Jahreswechsels.

Ich bekenne mich zu Kaffee am Morgen.

Ich bekenne mich zu Händen, die mir gereicht werden.

Ich glaube, hilf meinem Unglauben.

Ich bekenne mich zu Momenten, in denen die Zeit stehen zu bleiben scheint.

Ich bekenne mich zu schönen Worten wie „Glücksgefühl“.

Ich bekenne mich zu Schäfchenwolken am stahlblauen Himmel und dem Großen Ganzen, das so viel weiter ist, als ich es fassen kann.

Ich glaube, hilf meinem Unglauben.

Ich bekenne mich zu alten Büchern.

Ich bekenne mich zu Freude über gut besuchte Vogelhäuschen im Garten.

Ich bekenne mich zur Liebe zwischen Menschen und zu der Kraft der Liebe in der Welt.

Ich glaube, hilf meinem Unglauben.

In einem Augenblick bekenne ich mich zu all diesem.

Im nächsten zweifele ich daran.

Beides gehört zu mir dazu.

Ich glaube, das ist okay.

 

Herzlich, Ihre und Eure Pastorin Friederike Köhn